Strietzeliana III

Heute bin ich ja man bannich kreativ, muss ich sagen, also zumindest was die Posts betrifft, die man aus dem Liegestuhl auf der strietzelianischen Terrasse heraus kritzeln kann. Hier also nun endlich wieder eine kleine Strietzelianität. SO sieht nämlich die Welt grad aus meiner Sicht aus

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Während ich das tue, nämlich gar nix ausser die Aussicht geniessen, tu ich eben manchmal doch was, nämlich zum Beispiel dieses wunderbare Buch von Edmund de Waal über seine Familie und die familiäre Netsuke-Sammlung lesen. Netsuke, was ist das, werdet Ihr fragen. Na ich würde sagen, das sind japanische Handschmeichler aus glattpoliertem, geschnitzten Holz oder aus Elfenbein – und eine ausgesprochen interessante Sache. Die liebe Susanne hat mir das bei Ihrem Besuch geschenkt und liebe Susanne, komm doch bald wieder, also jetzt nicht nur wegen Büchern wie diesem…

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Tja, so isses nu wieder bei uns in Strietzel. Derzeit übertönt übrigens das unglaubliche Vogelgezwitscher den Trecker von nebenan UND das Geräusch von Köln-Wahn ganz locker. Landleben hat eben auch Nachteile, wenn auch nicht für alle. Also z.B. wenn ich mich in meinem Liegestuhl mal umdrehe
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Aber nicht, dass Ihr denkt, ich tu sonst nix, nein nein, ich habe auch meine kleine Schnitzereien fürs Abendbrot mit meinem Abendstern, meiner Allerliebsten und dbH, gemacht. Ihr könnt es hier

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hm, besser noch hier

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mal kurz sehen. So, jetzt aber Schluss für heute, meine dbH hat sich eben vom mobilen Handsprechgerät aus gemeldet und nun muss ich mich sputen, dass ich aus der Schnitzerei (das ist mir beim Kochen ja ehrlich gesagt das liebste) auch was ess- und nicht nur pupsbares zustande bekomme.

Und wieder spricht der Haiku-Kai
ohne Haiku, da simmer dabei

3 Antworten zu “Strietzeliana III

  1. Pingback: Edmund de Waal lesen: Der Hase mit den Bernsteinaugen (keine Buchbesprechung) | skyaboveoldblueplace

  2. inzwischen bin ich auf Seite 344 angelangt, das Buch wird mit zunehmender Seitenzahl immer besser. Und nu hab ich bloß noch gute 50 Seiten zu lesen, die heb ich mir für den Feiertag auf. Das Buch ist nicht schön im Sinne von nett, es ist großartig geschrieben und transportiert anhand der abenteuerlichen Reise der Netsuke-Sammlung eine jüdische Familiengeschichte über fast anderthalb Jahrhunderte, beginnend in Paris 1871, übers k.k. Wien, das Nazi-Wien, Tokio und Odessa (wo im Prinzip auch alles anfängt) schließlich nach London. Aber ich glaub, das schreib ich mal ausführlicher in nem richtigen Post. Bis dahin freu ich mich riesig, daß Du uns im Herbst wieder besuchen kommst!

    Übrigens: über Wien und die Österreicher hab ich ne Menge Dinge gelernt, die ich noch nicht wusste. Wenn wir Dich mal besuchen dürfen, möchte ich dieses Palais Ephrussi gerne sehen. Am Ring, gegenüber der Universität.

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  3. die unschuld aus der fernen grossstadt

    oh und ich freu mich so, dass dir das buch gefällt! und ich komme wieder, spätestens im herbst, ich geniesse die geräusche des stadtlebens, so ein warmer feiertagvorabend hat was sehr poetisches, alke sind draussen, schwatzen und lachen und die fiaker trappeln unten vorbei….

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