Archiv der Kategorie: Geschichten

Ein Max Goldt angesichts der Worte, die fehlen

oder sagen wir so: angesichts der Dinge, die derzeit ohn Unterlass passieren und die offensichtlich die Welt und das, was sie in ihrem Innersten zusammenhält gnadenlos auseinander zu reissen drohen, komme ich bei aller Absurdität immer wieder auf die ersten beiden Bände von Max Goldt. Max Goldt der, wie wir alle, Absurdistan seine Heimat nennt, spendet Trotz – und was bräuchten wir derzeit mehr als Trotz.

Die beiden Bände, auf die ich hier rekurriere sind 1984 und 1988 beim a-verbal Verlag in Berlin erschienen, trugen die schönen Titel „Mein äusserst schwer erziehbarer schwuler Schwager aus der Schweiz“ und „Ungeduscht, geduzt und ausgebuht“ und beinhalten viele der Texte, die Max Goldt mit seiner Gruppe ‚Foyer des Arts‚ in den 80er zusammen mit Gerd Pasemann vertont und gesanglich zum Besten gegeben hat. Wer einmal ein solches Konzert erlebt hat, wird es nie mehr vergessen. Ihre größten Hits waren „Schimmliges Brot“ (abgedruckt im äusserst schwer erziehbaren Schwager…) und vor allem  Wissenswertes über Erlangen.

 

mgmsessas coverDie Texte, auf die ich heute aufmerksam machen möchte finden sich alle im äusserst schwer erziehbaren na ihr wisst jetzt schon. Heute und angesichts all diese Massaker und Massaker-Androhungen da draußen vor der Tür hatte ich eigentlich vor, euch seine beiden schönen Texte ‚Ein Wochenende in Bad Blut (1)‚ und ‚Ein Wochenende in Bad Blut (2)‘  hier näher zu bringen und  hinzuschreiben. Das werde ich jetzt aus Gründen nicht tun, nur die drei letzen Zeilen von Bad Blut (1) und (2) möchte ich nicht vorenthalten in ihrem richtungsweisenden Optimismus nicht vorenthalten . Sie lauten:

Bad Blut 1

„Schön ist’s in Bad Blut.“
„Das iBad Blut 2st ein herrlicher Ort.
Wir fahren dort jedes Jahr hin.“

Richtungsweisende Sätze, in denen sich doch viele unter uns wieder finden mögen.

Nun, da die beiden Wochenenden in Bad Blut aus Gründen (die mir übrigens leider bis heute selber unbekannt und unbenannt geblieben sind)   nicht zur Aufführung kommen sollen, hab ich mich für die „Haschjule“ entschieden.

DIE HASCHJULE

Haschjule, Haschjule, wohin schweift dein Blick
Haschjule, Haschjule, noch gibt es einzurück.

Sie sieht ein Farbenmeer, sie sieht ein Farbemmeer
(Sie hat wieder gehascht!)

Haschjule, Haschjule, verdräng doch nicht die Wirklichkeit!
Haschjule, Haschjule, wir helfen dir, noch ist es Zeit.

Sie sieht ein Farbenmeer, sie sieht ein Farbenmeer
(Sie hat wieder gehascht!)

Doch Haschjule hört unsere mahnenden Rufe nicht mehr, sie taumelt im Dschungel der Großstadt umher.
Doxh ich frag mich: Mußten wir Haschjule  wirklich verlieren?
Und ich bitte inständigst alle Verantwortlichen:

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Max Goldt: Mein äusserst schwer erziehbarer schwuler Schwager aus der Schweiz, a-verbal Verlag, Berlin, 1984, S. 35 (ungez.)

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Root Leeb | Die dicke Dame und andere kurze Geschichten

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Root Leeb : Die dicke Dame

Root Leeb : Die dicke Dame und andere kurze Geschichten
Cadolzburg, ars vivendi verlag, 1.Aufl. 2013, 144 S.

BiographieRoot Leeb, 1955 in Würzburg geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Sozialpädagogik. Sie arbeitete zwei Jahre als Deutschlehrerin für Ausländer, danach sechs Jahre als Straßenbahnfahrerin in München. Heute lebt sie als Autorin, Malerin und Zeichnerin in der Nähe von Mainz. Bei ars vivendi erschien 2001 „Mittwoch Frauensauna“, 2003 folgte »Tramfrau, Aufzeichnungen und Abenteuer der Straßenbahnfahrerin Roberta Laub« und 2012 ihr Roman „Hero. Impressionen einer Familie“.
Quelle bis hier: Verlagsinformation, Autorenwebsite ars vivendi verlag
2013 erschien, ebenfalls bei ars vivendi, „Die dicke Dame“ und ganz aktuell ist ebendort im September 2015 der Roman „Don Quijotes Schwester“ erschienen.


ERSTE NOTWENDIGHE ABSCHWEIFUNG
Warum Root Leeb und wer ist das überhaupt
Root Leeb kenne ich schon lange – und wusste das in meiner Ignoranz eine ganze Weile lang gar nicht. Ähnlich wird es vermutlich vielen anderen Leserinnen und Lesern gehen, die wie ich die Bücher von Rafik Schami schätzen. Denn Root Leeb macht all die schönen, farbenfrohen Umschlag-Illustrationen für Schamis Bücher – und natürlich noch für viele andere Titel, besonders im dtv, aber auch im Malik Verlag, bei Herder, ars vivendi, Hanser etc. (1).

Nachdem mir das endlich mal auffiel und mir auch klar wurde, daß Rafik Schami ihr Mann ist, habe ich mich näher für sie interessiert und eine hochinteressante, kreative Künstlerin mit einer veritablen Mehrfachbegabung kennengelernt. Neben der Malerin und Zeichnerin finden wir in ihr auch eine bildende Künstlerin und – und jetzt kommen wir endlich zur heutigen Sache – eine hochbegabte Autorin von kürzeren und längeren Texten. Und genau dabei, auf der Suche nach Kürzest-Geschichten bin ich auf Root Leeb gestossen.

Allen, die sich einen Eindruck von ihrem Schaffen machen möchten, sei ihre Homepage Atelier Root Leeb (2) wärmstens empfohlen.


ZWEITE NOTWENDIGE ABSCHWEIFUNG
W
ieso war ich üerhauptb auf der Suche nach Kürzest-Geschichten?
Weil Jutta Reichelt in der Diskussion über das Buch von Shumona Sinha, „Erschlagt die Armen“ eine Kürzestgeschichte von Reinhard Lettau aus dem Jahr 1968 mit dem Titel „Klage des Einwanderungsbeamten“ ins Spiel gebracht hat, die tatsächlich einen sehr verwirrenden Bezug zu Sinhas Roman zu haben scheint. Es gibt unten einen Link zu diesen Kommentaren (3), da kann man das nachvollziehen, wenn man möchte. Einen Link zu Jutta Reichelts lesenswertem Blog (4) gibt es dort auch, außerdem verlinkt findet Ihr unten die Geschichte von Reinhard Lettau (5), die man online im ZEIT-Archiv lesen kann.

Auf diese Diskussion und auf das Buch von Sinha möchte ich hier nicht mehr eingehen, man kann das ja alles nachlesen (6a+b),  aber plötzlich habe ich mich gefragt, wer eigentlich noch solche Kurz- und Kürzest-Geschichten schreibt. Also gut, Lettau natürlich, dann Peter Bichsel mit seinen Eisenbahn- und Kindergeschichten, Peter Altenberg natürlich (7) aber sonst. Naja, dann hab ich ein bisschen recherchiert und bin auf die Webseite  (2) von Root Leeb gekommen – und habe mir stante pede „Die dicke Dame und andere kurze Geschichten“ bestellt.

Man sieht auch hier wieder ganz deutlich, wie anregend Literatur und die Diskussion darüber sind und noch einmal ganz neue Horizonte öffnen können. Womit wir endlich zum Buch selber kommen…

 

DAS BUCH
In diesem schmalen Band von 144 Seiten sind 72 Kurz- und Kürzest-Geschichten versammelt, unterteilt in die Kapitel Trotz, Eigensinn und kleine Spiele, Der Lauf der Dinge, So stark, Höhere Mächte und Tiere, mit und ohne Menschen.

Dazu gibt es ein fast programmatisch zu nennendes ‚Statt eines Vorworts‘, dessen letzten Abschnitt ich hier zitieren möchte, denn darin findet sich eine, mit einem Augenzwinkern vorgebrachte Leseanweisung, die gleichzeitig als Warnung zu verstehen ist. Nämlich als  Warnung, die Geschichten nicht bloß auf ihre Oberfläche zu reduzieren:

„… Deshalb gibt es an dieser Stelle, wie bei diversen Genussmitteln üblich geworden, einen kleinen, fettgedruckten Hinweis: Kürzestgeschichten sind eine Herausforderung, sie stellen höchste Ansprüche an Ihre (der Leser) Disziplin und Selbstbeherrschung.“
in: Root Leeb: Die dicke Dame, S. 8

Die Geschichten sind zwischen einer 1/3 und 7 Seiten kurz und sie sind verfasst in einer gut lesbaren, schnörkellos klaren, hochkonzentrierten und auf den Punkt kommenden Sprache, die es ihr erst ermöglicht, die Geschichten so kurz zu halten.

So erschafft die Autorin aus scheinbar ganz banalen Alltagsdingen eine ganze Welt. Und noch einmal eine Welt dahinter. Die letztlich die Tragödien und Komödien eines Lebens deutlich sichtbar werden lässt.

Leeb setzt dazu als literarisches Mittel bei fast allen Geschichten ans Ende eine Pointe. Und diese hat es meist in sich, denn so banal und flach manche dieser Pointen auch zunächst wirken mögen – ich glaube, das ist ihr Trick – so abgründig macht es die Geschichte hinter der Geschichte, wenn man sich auf Assoziationen einlässt, wenn man also die Herausforderung annimmt…

Viel mehr gibt es zu diesem lesenswerten Buch von Root Leeb aus meiner Sicht nicht sagen, man muss es lesen. Und man sollte die Lektüre, angesichts der geringen Seitenzahl, durchaus nicht angehen nach dem Motto: schnell mal weggelesen. Das wäre schade, man würde mindestens die Hälfte des Buches verpassen.

Am Ende möchte ich noch aus drei Texten zitieren, die mir beispielhaft scheinen und zeigen sollen, was ich meine.

GEIZ
Ein sehr mürrischer und sparsamer Mensch kaufte sich ein Lotterielos mit einer Laufzeit von vier Wochen. Gleich in der ersten Woche gewann er den Jackpot mit mehreren Millionen Euro. Als siene Frau ihm die Nachricht überbrachte, war seine erste Reaktion eine Frage: Ob er die restliche Laufzeit kündigen könne.
in: Root Leeb: Die dicke Dame, S. 42

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DIE ERSCHEINUNG
Ein älterer, für seine scharfsinnigen Vorträge bekannter Professor der Philosophie hielt eines Tages in einem überfüllten Hörsaal eine Vorlesung über Realität und Wahrnehmung. Nachdem er eine Weile temperamentvoll gesprochen hatte, hielt er plötzlich inne und verharrte schweigend mit gesenktem Kopf.
Die Studenten  begannen unruhig zu werde  … , da sah der Professor auf und gab mit belegter Stimme bekannt: „Meine geschätzten Hörerinnen und Hörer, ich hatte soeben eine Erscheinung.“
Er beendete die Vorlesung …
 
Später in der Bibliothek, als der Assistent ihm einige Bücher mit den eingelegten Kopien überreichte, fragte er vorsichtig: „Aber Herr Professor, was war das denn für eine Erscheinung?“
Der Professor sah ihn für einen kurzen Moment an und antwortete trocken: „Eine Alterserscheinung.“
in: ebda., S. 43

Beide Geschichten finden sich  in dem Kapitel ‚Der Lauf der Dinge‘.

Zu guter Letzt, und weil mich diese Geschichte besonders beeindruckt hat, eine aus dem Kapitel ‚Tiere, mit und ohne Menschen:

DER AFFE
Als der Affe zum ersten Mal einen Menschen sah, war er neugierig. Und voller Mitleid. Das Tier, das ihm gegenüberstand, machte einen erbärmlichen Eindruck. Es gab unverständliche Laute von sich, litt offensichtlich unter einer Krankheit, die sein Fell zersetzte – nur oben auf dem Kopf gab es noch etwas, das diesen Namen verdient hätte – und hatte verkrüppelte Hände und Füße.
Er überlegte, es in seinen Clan aufzunehmen. Allein hätte das bedauernswerte Tier ja keine Überlebenschance.
Da sah ihm der Mensch in die Augen.
Und in diesem Blick erkannte der Affe, dass der Mensch sich niemals unterordnen würde, er sah die Gier, über andere zu herrschen, die vor nichts Halt machen würde, nicht einmal vor ihm, dem Führer und Beschützer seines Clans.
Da drehte sich der Affe um und lief davon.
in: ebda., S. 126

 

DIE LINKS

(1 )ArsVivendi Verlags-Homepage – Root Leeb Die dicke Dame –>

(2) Atelier Root Leeb –>

(3) Kommentare von Jutta Reichelt –>

(4) Jutta Reichelts Blog ‚Über das Schreiben von Geschichten‘ –>

(5) Reinhard Lettau: Klages des Enwanderungsbeamten –>

(6a) Shumona Sinha – Erschlagt die Armen | Ein Desaster  –>

(6b) „Erschlagt die Armen“ – Warum Gespräche über Literatur so wertvoll und wichtig sind  –>

(7) Peter Altenberg – Übers Schreiben, Beitrag auf diesem Blog –>

Oma Berlin I – oder: Otto Lilienthal ist abgestürzt

Portrait of Otto Lilienthal

Otto Lilienthal

Im wunderbaren Blog TextWerk von Heike Pohl las ich gestern einen (und dann noch einen und noch einen) Erinnerungstext von Heike über Ihre Oma Duisburg. Die haben mich nicht nur sehr berührt, sondern – natürlich – auch an meine eigene Oma erinnert. Meine Oma wurde von meiner Schwester und mir Oma Berlin genannt. Deshalb der Titel des Posts. Angeregt durch Oma Duisburg habe ich also in eigenen Erinnerungen und in alten Texten gekramt und unter anderen diesen hier gefunden.

OTTO LILIENTHAL
Als sie noch 20 Pfennig kostete, da habe ich sie mittags nach der Schule immer für meine Oma vom Büdchen geholt. Die BILD-Zeitung.
Das war die Zeit, in der meine Oma bei uns lebte, weil sie sonst kein Zuhause mehr hatte. – Da hatte der Opa in Berlin die andere Frau und andere Kinder und das alte Haus mit der Gärtnerei dahinter war vermietet.
Ich hab das als Kind nie verstanden, schließlich habe ich in diesem Haus meinen ersten Nagel in meinen ersten Holzklotz eingeschlagen – zusammen mit dem Opa mit der dann anderen Frau, von der ich ja nichts genaues wußte und wohl auch nichts wissen sollte.

Die BILD-Zeitung fand meine Oma gut, weil die so schön schnell zu lesen war. Ich durfte immer die Sportseite lesen. Und habe natürlich auch diese Bilder vorne drauf angeschaut. Da hat meine Oma immer drüber geschimpft und gelacht, über die Bilder. Und dann war das für uns beide in Ordnung.

Sie las außer der einen Zeitung dann noch den STEGLITZER ANZEIGER. Der kam regelmäßig mit der Post. Dafür hat sie dann länger gebraucht, sich richtig rein verkrochen. Hat das Blättchen auch sicher genauer gelesen als damals, als sie da noch ein Zuhause hatte. – Sehr langweilig fand ich das, diese Zeitung. Dieses lokale Lokalblatt, Dorfblatt, mitten aus dem Berlin, das für mich nur dieser Holzklotz war. Wenn ich die Jahrgänge jetzt lesen würde, so `70 – `75 ungefähr, ob ich da was von meiner Oma wiederfinden würde? Todesanzeigen zum Beispiel, die sie bestimmt gelesen hat. Oder irgendwelche ihr bekannten Straßennamen. oder Anzeigen vom Metzger, den sie noch kannte.

Berlin-Lichterfelde hat sie gewohnt, in der Schütte-Lanz-Straße. Am Ende der Straße ist so eine Art Wende-Rondell für Busse, heute jedenfalls.
Als ich ankam mit dem Bus, in Steglitz, hatte ich keine Ahnung, wie weit man von da aus noch bis Lichterfelde laufen muss. Zumal wenn man sich nicht auskennt und auch ein bisschen Angst hat vorm Ankommen. – Und stand dann doch plötzlich vor diesem lächerlichen Hügel mit angelegtem Teich und Grünanlagen drumrum. Und oben drauf das Denkmal für Otto Lilienthal aus Anklam, der vermutlich an diesem Ort oder zumindest in der Nähe am 10.August 1896 – 64 Jahre und eine Woche vor meinem Geburtstag – bei seiner Beschäftigung mit dem Vogelflug ums Leben kam. Und zwar, obwohl er den Vorteil des gewölbten Flügels beim Bau seines Hängegleiters mit Sicherheit berücksichtigt hatte.
Auf den Hügel bin ich erst mal raufgestiegen, bevor ich mich in die Schütte-Lanz-Straße reingewagt habe. – Von oben hinunterschauend hätte ich, den Zierteich links liegen lassend, in die Straße hineinsehn können, wenn nicht die dichten grünen Laubbäume dazwischengestanden hätten. Haben sie aber.

Beim runterlaufen vom Denkmalshügel habe ich dann entdeckt, daß direkt hinter der Zierteich-Parkanlage eine Bushaltestelle ist. Ich hätte nicht laufen müssen, hätte gleich mit dem Bus in diese Straße, in eine Vergangenheit hineinfahren können. Ich bin dann langsam und mutig in die Straße hinein gegangen.

An der Stelle, an der die richtige Nummer war, steht ein neues Haus. Ein Mietshaus mit mehreren Wohnungen und einer Tiefgarage drunter. Nichtssagend, mir nichtssagend, ach ja, die Erben haben Haus und Grundstück verkauft, als der Opa tot war. Die Erben, also meine Oma, ihr Sohn und ihre Tochter, die die Oma meiner Tochter ist. Und die andere Frau und deren Opas Kinder. Mit Streit und Haß verkauft. Alles. Eine Gärtnerei habe ich nicht mehr gefunden. Gibt es nicht mehr.

Otto Lilienthal hatte sich vor 100 Jahren von seinem Bruder helfen lassen beim Bau seiner Fluggeräte, abgestürzt ist er allein. Bruder Gustav, ein Jahr jünger als Otto, beschäftigte sich danach mit Schlagflügelflugzeugen und starb am 1.Februar 1933, 83-jährig, gerade noch früh genug.